Mit dem Hund beim Tierarzt
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Beim Tierarzt

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Beim Tierarzt

Mit dem Hund beim Tierarzt

Sie sind für den Schutz Ihres Hundes vor vermeidbaren Erkrankungen verantwortlich. Dazu gehören regelmässige Schutzimpfungen und Gesundheitskontrollen durch den Tierarzt.

Ein aktueller Impfausweis ist Voraussetzung für den Besuch einer Ausstellung sowie für Auslandsreisen.

Erster Besuch

Vereinbaren Sie schon vor dem Abholtag einen Termin bei Ihrem Tierarzt. So kann der erste Besuch in der Praxis für eine gründliche, allgemeine Untersuchung in Ruhe stattfinden.
Sie glauben gar nicht, wie aufregend so eine Tierarztpraxis für Ihren jungen Hund riecht! Eine Mischung aus Gerüchen von anderen Hunden, Katzen, Meerschweinchen, Vögeln, aufgeregten Menschen, Desinfektionsmitteln und Medikamenten stürmt auf seine Nase ein. Dazu die verschiedenen Geräusche, die aus Käfigen und Transportkörben, aber auch aus Nebenräumen zu hören sind.

Bei so viel Aufregung ist es besser, wenn der Welpe seine Blase vorher schon einmal entleert hat. Jede Tierarztpraxis kann Ihnen schon am Telefon sagen, wo der Löseplatz ist. Dorthin gehen Sie mit Ihrem Hund vor dem Praxisbesuch und lassen ihn schnüffeln und sein Geschäft erledigen. Dann können Sie in Ruhe ins Wartezimmer gehen.

Eine Ausnahme ist es, wenn Sie sich Sorgen um den Zustand Ihres Kleinen machen, er Fieber, Durchfall hat oder sich lustlos zeigt. In diesem Fall lassen Sie Ihren Welpen im Auto, bis Sie ihn auf den Arm nehmen und direkt bis ins Behandlungszimmer tragen können.

Kennzeichnung

Kennzeichnung des Welpen
Jeder Hund sollte gekennzeichnet sein, je nach Grösse und Land muss er es sein. Wenn Sie sich für einen Rassehund entschieden haben, wird er bereits beim Züchter "gechippt" worden sein. Ist dies nicht der Fall, bitten Sie Ihren Tierarzt, Ihren Hund zu kennzeichnen und bei einem Haustierregister eintragen zu lassen. Sollte Ihr Hund einmal verloren gehen, haben Sie so die Chance, ihn überall identifizieren zu lassen.

Mikrochip
Beim "Chippen", das in einigen Regionen vorgeschrieben ist, wird mit einer Hohlnadel ein winzig kleiner Transponder am Hals unter die Haut appliziert. Der Vorgang ist mit einer Impfung vergleichbar. Mit einem Lesegerät kann dann jederzeit die Nummer Ihres Hundes abgelesen werden. Lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten, er nimmt die Kennzeichnung Ihres Hundes gerne vor.

Impfung

Hunde sind von einer Reihe von Infektionskrankheiten bedroht, zu ihnen gehören Staupe, Leptospirose, Hepatitis contagiosa canis sowie Parvovirose. Gegen diese Erkrankungen werden Welpen geimpft, das erste Mal im Alter von sieben bis acht Wochen, also noch beim Züchter. Für einen ausreichenden Impfschutz muss die erste Impfung nach vier Wochen wiederholt werden. Diesen Termin müssen Sie wahrnehmen.
Im Alter von 12 Wochen wird Ihr Hund dann auch gegen Tollwut geimpft. Diese Impfung wird jährlich zusammen mit anderen Impfungen wiederholt.

Darmparasiten

Darmparasiten, verschiedene Arten von Würmern, befallen den ungeborenen Welpen schon als Fötus im Mutterleib, auch mit der Muttermilch werden die Welpen infiziert. Der Züchter entwurmt Mutter und Junge deshalb regelmässig. Lassen Sie sich den Termin der letzten Entwurmung sagen, damit Ihr Tierarzt einen Plan für Ihren Junghund aufstellen kann.
Die Wurmmittel gibt es flüssig, als Paste oder als Tabletten. Die flüssigen Mittel schmecken meist sehr gut und werden von den Welpen aufgeschleckt. Bei der Paste streichen Sie die erforderliche Menge in das Maul und halten den Kopf leicht nach oben. Dann schleckt und schluckt der Welpe die Paste ab. Tabletten können Sie zusammen mit drei bis vier Kroketten aus der Hand fressen lassen. Sie können auch jeweils eine Tablette weit hinten auf die Zunge legen, die Schnauze schliessen, den Kopf nach oben halten und sanft den Schlund massieren. Wenn der Hund dann schlucken muss, geht die Tablette von allein den erwünschten Weg.

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