Der Prozess des Alterns
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Hunde im Alter

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Der Prozess des Alterns

Der Prozess des Alterns

Die ersten Anzeichen

Für Sie als Besitzer ist es häufig schwierig zu erkennen, dass ihr Hund älter wird, weil Sie jeden Tag mit ihm zusammen sind. Trotzdem: Sie kennen Ihren Hund am besten. Daher sollten Sie die körperlichen Veränderungen und/oder eine Wandlung im Verhalten Ihres Hundes, also die Anzeichen dafür, dass er älter wird, am besten erkennen können. Zum Beispiel könnte Ihnen Folgendes auffallen:

Aktivität

Ältere Hunde sind nicht mehr so vital und verlieren eventuell das Interesse an ihrem Spielzeug oder zeigen weniger Begeisterung für Spaziergänge. Sie sind nicht mehr so beweglich und werden langsamer. Manchmal fallen ihnen Aufgaben, die sie früher problemlos bewältigt haben, schwerer. Schliesslich brauchen manche Hunde mehr Schlaf, wenn sie älter werden.

Gewicht

Der Stoffwechsel eines älteren Hundes verändert sich: Häufig geht Muskelmasse verloren und stattdessen wird Fett eingelagert. Im Laufe der Jahre steigt dadurch das Risiko für Übergewicht.

Haut und Fell

An der Haut und am Fell hinterlässt das Alter deutliche Spuren:

  • Um die Augen und insbesondere die Schnauze herum erscheinen graue Haare
  • Das Fell wird dünner und verliert an Volumen
  • Das Fell wird glanzloser, die Haare brüchig
  • Die Nase und die Ballen verdicken sich
  • In manchen Fällen entwickeln sich Zysten oder Hauttumore

Hinweis: Diese Aufzählung ist nicht abschliessend. Die Anzeichen für eine Alterung sind, je nach medizinischer Vorgeschichte, operativen Eingriffen, der Ernährung und dem Lebensstil, von Hund zu Hund unterschiedlich.

Verhaltensänderung

Das Gehirn eines Hundes altert ebenso wie das des Menschen. Dabei handelt es sich um einen natürlichen Vorgang, der aber dennoch Verhaltensänderungen hervorrufen oder bestimmte Fähigkeiten beeinträchtigen kann. Einige dieser Veränderungen sind direkte Folgen des nachlassenden Gedächtnises und der Lernleistung:

  • Orientierungslosigkeit in der Wohnung oder draussen
  • Änderung der sozialen Beziehung zum Herrchen oder Frauchen und den Familienmitgliedern
  • Verlust der Stubenreinheit
  • Schlafstörungen

Auch das Sehvermögen und der Hör und Geruchssinn lassen mit zunehmendem Alter nach. Dies kann dazu führen, dass der Hund mehr schläft oder aggressiver bzw. ängstlicher wird, weil er immer mehr Schwierigkeiten hat, seine Umwelt zu verstehen. Falls Ihr Hund eines dieser Anzeichen zeigt, dürfen Sie keine Zeit verlieren: Statten Sie Ihrem Tierarzt einen Besuch ab und erstellen Sie für ihn eine Liste mit allen Veränderungen, die Ihnen aufgefallen sind. Je früher sie erkannt werden, desto wirkungsvoller die Behandlung.

Durch eine frühzeitige Erkennung der Alterungserscheinungen kann eine geeignete Behandlung früher eingeleitet werden, wodurch das alltägliche Wohlbefinden Ihres Hundes gesteigert wird. Wenn Sie Ihren Hund fördern und ihm eine Nahrung anbieten, die auf seinen Lebensabschnitt zugeschnitten ist, kann dies dazu beitragen, die Alterung des Gehirns zu verzögern. Die Anzeichen für das Älterwerden werden erst nach und nach sichtbar und können von Hund zu Hund verschieden sein.

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