Katzen kaufen
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Katzen kaufen

Die Katze ist eines der beliebtesten Haustiere. Gerade die Kombination aus Eigensinn und Schmusebedürfnis machen die schnurrende Fellnase zum faszinierenden Familienmitglied. Katzen bereichern das Leben auf ihre ganz spezielle, ihnen eigene Art.

Was beim Katzenkauf zu beachten ist

Ist die Entscheidung gefallen, eine Katze zu kaufen, gibt es zuvor einiges zu bedenken und vorzubereiten. Schliesslich ist die Katze kein Einrichtungsgegenstand, der einfach so gekauft und in die Ecke gestellt wird. Mieze ist ein vollwertiges Familienmitglied auf vier Pfoten und soll sich natürlich wohl und geborgen fühlen in ihrem neuen zu Hause.

Bereit für eine Katze?

Eine Katze ist ein Lebewesen und sollte daher nicht leichtfertig oder aus einer simplen Laune heraus aufgenommen werden. 

Frage 1 - Verantwortung

Die Samtpfote ist süss, verspielt und schmusebedürftig, doch geht mit all diesen verlockenden Eigenschaften auch Verantwortung einher. Verantwortung dafür, die Katze zu füttern, zu pflegen, zu erziehen, zum Tierarzt zu bringen und sich mit ihr zu beschäftigen. Und das alles über viele Jahre hinweg, können Katzen doch bis zu 20 Jahre und in Einzelfällen auch älter werden. Ist die Bereitschaft vorhanden, über diese lange Zeit hinweg Verantwortung für eine Katze zu übernehmen?

 

Frage 2 - Familie

Ist die ganze Familie damit einverstanden, eine Katze aufzunehmen? Oder ist es der Wunsch eines einzelnen Familienmitglieds? Katzen haben ein einnehmendes Wesen und überzeugen auch Skeptiker leicht mit ihrem einzigartigen Wesen. Doch was, wenn nicht? Nicht jeder Mensch ist ein Katzen-Typ. Manch einer kann mit den kuscheligen Schnurrern einfach nichts anfangen oder mag sie schlichtweg nicht. Um Streit zu verhindern und zu gewährleisten, dass sich Menschen und Tier wohlfühlen, sollte die Anschaffung einer Katze immer eine Gemeinschaftsentscheidung und jedes Familienmitglied damit einverstanden sein.

Wichtig ist auch der Punkt Allergie. Ist jemand von der Familie auf Katzen allergisch, macht es wenig Sinn, eine Samtpfote aufzunehmen. Zwar gibt es Abhilfe auf medizinischer Basis, doch ist dabei nicht immer ein 100 %iger Erfolg garantiert. Weder Mensch noch Tier soll leiden, weshalb der Punkt Allergie unbedingt vor dem Kauf einer Katze bedacht und besprochen werden sollte. Es wäre traurig, müsste die Katze aufgrund einer Allergie bereits nach kurzer Zeit ihre neue Familie wieder verlassen.

 

Frage 3 - drinnen oder draussen

Auch die Frage, ob die Katze eine Wohnungskatze oder ein Freigänger werden soll, muss vor dem Katzenkauf geklärt werden. Ist die Umgebung sicher genug, um die Katze raus zu lassen? Muss der Garten eingezäunt werden, damit Miez sich nur darin bewegen kann? Oder soll das schnurrende Familienmitglied ausschliesslich in der Wohnung bleiben?

 

Frage 4 - Katze oder Kater

Ein weiterer Punkt ist die Frage nach dem Geschlecht. Schliesslich weisen Männchen und Weibchen auch bei den Katzen ein paar Unterschiede auf. So sind Katerchen in ihren jungen Jahren oder bis zur Kastration etwas verspielter und wilder als ihre weiblichen Artgenossen. Dahingegen wird den Weibchen ein gewisses Mass an Zickigkeit nachgesagt. Doch egal ob Männlein oder Weiblein, eine Bereicherung für die Familie und liebevolles Geschöpf ist eine Samtpfote in jedem Fall.

 

Frage 5 - Katzenrasse

Soll es ein Mischling oder doch eine Rassekatze mit Stammbaum sein? Was diese Frage betrifft, so richtet sich die Antwort schlichtweg nach den eigenen Wünschen. Vielleicht sind Rassekatzen etwas berechenbarer, da sie unter anderem nach gewissen Charaktereigenschaften gezüchtet werden.

 

Frage 6 - Kitten oder ausgewachsene Katze

Zu guter Letzt stellt sich noch die Frage nach dem Alter. Soll es eine Babykatze oder eine ausgewachsene Katze werden? Ein Kitten lässt sich leichter erziehen als eine ausgewachsene Fellnase. Jedoch braucht ein kleines Katzenbaby auch deutlich mehr Aufmerksamkeit und Betreuung. 

Die Vorbereitungen

Legen Sie den Termin der Ankunft auf ein Wochenende
Das Wochenende ist eine Zeit der Ruhe, und die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass alle Familienmitglieder daheim sind. Mit sehr viel Aufmerksamkeit und Liebe in ihrem neuen Umfeld wird sich die Katze schnell eingewöhnen und lernen, dass Sie ihre neue Familie sind.

Der Einzug einer Katze will vorbereitet sein. „Einfach schnell die Katze holen“ ist eine denkbar schlechte Vorgehensweise. Es wird so allerhand an Zubehör und Ausstattung benötigt und auch innerlich sollte man sich etwas auf den Familienzuwachs vorbereiten. Schliesslich übernimmt man Verantwortung für das Tier über viele Jahre. Und auch die Arbeit ist nicht zu unterschätzen. Eine Katze will gefüttert werden, eine saubere Katzentoilette haben und vieles mehr. Zudem werden sich überall die Haare der Katze finden – es sollte also auch ein Staubsauger im Haus sein.

Zu den Vorbereitungen auf den Einzug des fellnasigen Mitbewohners gehört es auch, die Wohnung katzensicher zu machen. Katzen, egal welches Alter, sind neugierig und erkunden ihre Umgebung. Und das nicht nur auf dem Boden. Da werden Regale und Schränke inspiziert und so manches Deko-Stück verschoben. Wertvolle oder Lieblingsstücke sollten somit zumindest die erste Zeit gut gesichert oder verräumt werden.

Die Ankunft daheim

Die Entdeckung ihres neuen Lebensumfeldes, der anderen Familienmitglieder und anderer Haustiere, die vielleicht schon zu Ihrer Familie gehören, ist eine wichtige Phase. Diese sollte deshalb nach und nach und in aller Ruhe vonstatten gehen. Lassen Sie Ihrer Katze (und sich!) Zeit sich einzugewöhnen!
Damit Ihre junge Katze sich von Anfang an in ihrer neuen Umgebung sicher und behütet fühlt, sollten Sie vor ihrer Ankunft alles für sie Notwendige besorgt und in der Wohnung aufgestellt haben: das Katzenklo ebenso wie die übrigen Dinge, die eine Katze zum Wohlfühlen benötigt, wie Spielzeug und Nahrung.

Aufregung vermeiden
Vergessen Sie nicht, dass Ihr Katzenjunges gerade erst in einer ihm vollends unbekannten Umgebung angekommen ist. Bremsen Sie Ihre eigene Begeisterung und überfordern sie die Katze nicht. Geben Sie ihr Zeit, ihr neues Reich zu erkunden. Eine ruhige und entspannte Atmosphäre ist wichtig. Achten Sie auch darauf, dass Ihre Kinder ruhig und behutsam mit ihr umgehen, denn Sie möchten doch nicht, dass aus Ihrem putzigen Jungtier eine ängstliche, scheue Katze wird?

Beim Züchter oder im Tierheim kaufen?

Um eine Katze zu kaufen, ist es ratsam, sich nach Züchtern und Tierheimen in der Umgebung zu erkundigen. Bei beiden finden sich zahlreiche schmusebedürftige Samtpfoten, die gerne in ein neues Zuhause ziehen möchten. Ob Tierheim oder Züchter, der Ort sollte genau angesehen und auch Informationen eingeholt werden. Sind die Tiere gesund, gepflegt und ist die Umgebung sauber? Hat man beim entsprechenden Züchter oder auch beim Tierheim ein schlechtes Bauchgefühl, sollte man besser einen anderen aufsuchen.

Züchter

Züchter spezialisieren sich meist auf eine bestimmte Rasse. Das hat den Vorteil, dass dort einiges über die Eigenarten dieser Katzen erfahren werden kann. Auch der Stammbaum der Samtpfote ist bekannt. Etwas über die Herkunft der Katze zu wissen und im Zweifel auch einen Ansprechpartner zu haben, ist sicherlich nicht verkehrt.

Tierheim

Im Tierheim finden sich Katzen aller Rassen. Dementsprechend gross ist die Auswahl. Jedoch weiss man meist nicht, was die Katze vor dem Tierheim erlebt hat oder woher sie stammt. Dafür sind Tierheim-Katzen günstiger als Tiere vom Züchter und mindestens genauso liebenswert.

Was kostet eine Katze?

Eine Katze zu kaufen kostet Geld und das ist auch gut so, denn leider gibt es immer noch Menschen, welchen nur Gekauftes etwas wert ist.

Die Rassekatzen direkt vom Züchter kosten meist CHF 500.- bis CHF 1’200.- oder sogar noch mehr. Dabei kommt es immer auf die Katzenrasse selbst und den Stammbaum der Samtpfote an.

Tierheime verlangen für ihre schnurrenden Lieblinge eine Schutzgebühr. Diese ist meist nach Kitten und ausgewachsenen Katzen gestaffelt. So kosten Kitten meist im Schnitt um die CHF 250.-, ausgewachsene Katzen im Durchschnitt etwa CHF 280.- bis 300.-. Auch im Tierheim finden sich Rassekatzen mit Stammbaum. Die Schutzgebühr für diese speziellen Katzen ist entsprechend höher.

Ausstattung und Zubehör vor dem Kauf

Für eine glückliche Katze benötigt es auch einiges an Ausstattung und Zubehör. So zum Beispiel

  • Katzentoilette
  • Kratzbaum
  • Spielzeug
  • Katzenbett oder Korb
  • Transportkorb und Futternäpfe

Katzentoilette

Die Toilette für die Katze gibt es in verschiedenen Farben, Formen und Ausführungen. Wichtig ist vor allem die Grösse der Toilette, sie sollte mindestens die Länge der Katze haben. Zudem benötigt man in einem Haushalt idealerweise eine Toilette pro Katze. 

Kratzbaum

Ein Kratzbaum ist Krallenschärfer und Aussichtspunkt in einem und somit ein geliebtes Objekt der Katze. Kratzen, Krallen wetzen, klettern, springen oder einfach nur ganz oben sitzen und alles beobachten. Stubentiger lieben ihren Kratzbaum.

Spielzeug

Dass eine Katze ein Lebewesen und kein Deko-Objekt ist, sollte selbstverständlich sein. Sie will gekrault, beschmust und beschäftigt werden. Letzteres gelingt am besten mit diversem Spielzeug. Besonders beliebt sind Bälle und Fellmäuse. Diese lassen sich wunderbar werfen und die Fellnase kann hinterherjagen. Praktisch daran: Hat der Mensch ausnahmsweise mal keine Zeit, kann sich die Katze auch wunderbar selbst damit beschäftigen. Auch Laserpointer eignen sich sehr gut zum Spiel mit dem Stubentiger. Jedoch sollte hierbei auf eine spezielle Kennzeichnung des Laserpointers geachtet werden, schliesslich gibt es unterschiedlich starke Varianten. Auch darf niemals mit dem Laserpointer direkt auf die Katze gezielt werden, da der Laser die Augen der Katze schädigen kann. Ein weiteres Highlight im Katzenalltag sind sogenannte Intelligenzspielzeuge. Dabei werden Leckerchen im Spielzeug versteckt und Miez muss sie finden und heraus bekommen. Gar nicht so einfach und eine herrliche Beschäftigung. Ebenso gut kommen Rascheltunnel an – einfache Plüsch- oder Stofftunnel mit Raschelfolie als Füllung. Läuft die Samtpfote hindurch, raschelt und knistert es spannend und die Katze hat einiges zu entdecken.

Katzenbett oder -korb

Ebenso wichtig wie Spielzeug, Kratzbaum und Katzentoilette ist ein Bett oder Korb, in welchem die Katze ihren Schlafplatz hat. Kuschelig weich döst die Samtpfote darin und lässt es sich gut gehen. Sehr gern angenommen werden auch sogenannte Kuschelhöhlen. Diese überdachten Katzenbetten bieten dem samtpfotigen Mitbewohner eine ideale Rückzugsmöglichkeit und Bett in Einem. 

Transportkorb und Futternäpfe

Neben der Katzentoilette gehören Futternapf, Wassernapf und Transportkorb zur absoluten Grundausstattung einer Katze. Die Näpfe sollten am besten mehrfach vorhanden sein, so dass gut durchgewechselt und somit stets für hygienische Sauberkeit im Napf gesorgt werden kann. Sehr gut geeignet sind Näpfe aus Keramik oder Edelstahl. Diese lassen sich gut auch im Geschirrspüler reinigen.

Was die Transportbox betrifft, so sollte diese stabil sein und vor allem an die Grösse der Katze angepasst sein. Ist die Transportbox zu klein, ist das eine Qual für die Katze. Ist die Transportbox hingegen zu gross, besteht Verletzungsgefahr, da die Katze dann in der Transportbox umher geschleudert werden kann.

Gefahren im Haushalt

Vorsicht ist besser als Nachsicht! Ohne dass es einem wirklich bewusst ist, gibt es für Ihre Katze im Haushalt zahlreiche Fallen, die ihr zum Verhängnis werden könnten. Einige Vorkehrungen helfen Ihnen, Ihr Haustier vor möglichen Unfällen im Haushalt zu schützen:

  • Verstecken Sie Elektrokabel!
  • Sichern Sie Steckdosen!
  • Räumen Sie Insekten- und Unkrautvernichtungsmittel sowie Rattengift und Medikamente an einen für Ihre Katze unerreichbaren Ort.
  • Auch sollten gefährliche Gegenstände wie Gummibänder, Heftzwecken, Nadeln etc. für die Katze unerreichbar verwahrt werden.

Katzen lieben es, sich in Wandschränken, Schubladen, Wäschekörben oder auch in der Trommel von Waschmaschine oder -trockner gemütlich einzurichten. Denken Sie an diese möglichen Verstecke Ihres neuen Gefährten, so begrenzen Sie das Unfallrisiko. Gewöhnen Sie sich auch an immer darauf zu achten, wohin Sie treten, und schauen Sie vor dem Verschliessen einer Zimmertür, ob Sie eventuell Ihr Katzenjunges übersehen haben.
Gewöhnen Sie sich an

  • keine Plastiktüten herumliegen zu lassen,
  • die Deckel von Mülleimer und Toilette geschlossen zu halten,
  • Steckdosen und freiliegende Kabel mit geeigneten Vorrichtungen zu sichern,
  • die Fenster beim Verlassen des Hauses zu schliessen, oder sichern Sie Kippfenster mit speziellen Sicherheitseinrichtungen. Kippfenster können für eine Katze zur tödlichen Falle werden!
  • auf Ihr Bügeleisen zu achten. Es kann der Grund für schlimme Verbrennungen sein.

Zimmerpflanzen

Instinktiv meiden Katzen für sie giftige Pflanzen. Trotzdem sollte man wissen, welche Pflanzen für Ihre Katze eine Gefahr darstellen können, und auf sie in der Wohnung verzichten. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach einer umfassenden Liste aller giftigen Zimmerpflanzen.
Hier einige der wichtigsten, für Katzen schädliche Pflanzen:

  • Alpenveilchen
  • Stechpalme
  • Mistel
  • Glyzinie
  • Philodendron
  • Azalee
  • Rhododendron
  • Tollkirsche
  • Rosa Lorbeer
  • Weihnachtsstern
  • Efeu
  • Goldorange
  • Wohlriechende Wicke
  • Birkenfeige ...
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